Herzlich Willkommen auf der Alpe Eschbach auf 949m
Alpe Eschbach
Wir freuen uns, sie als unseren Gast begrüssen zu dürfen und wünschen ihnen einen erholsamen Aufenthalt bei uns.

Die Alpe Eschbach gehört den Oberstdorfer Rechtlern und wurde erstmal 1725 urkundlich erwähnt. Ursprünglich war es ein Viehlagerplatz, als Alpe wurde sie erst seit Mitte des 19.Jahrhunderts genutzt. Im Jahre 2005 wurde das alte Alpgebäude abgerissen und das heutige Gebäude mit Sennküche und neuem Stall erbaut. Zur Alpe gehören gut 20 Hektar Weidefläche.

Heuer wird die Alpsennerei Eschbach bereits das zehnte Jahr von der Familie Brutscher bewirtschaftet.
Von Anfang Mai bis Mitte Oktober bewirtschaften wir die Alpe mit unseren 20 eigenen Kühen, deren Milch in der Alpsennerei vor Ort zu Käse und Butter verarbeitet wird.
Neben den Milchkühen verbringen auch unsere Kälbchen, Jungrinder, Schweine und Ziegen hier ihre Sommerfrische.

Schalten Sie ab vom Alltag und geniessen Sie die ländliche Idylle. Auf unserer schönen Sonnenterasse mit wunderbarem Blick auf die schönen Oberstdorfer Berge oder bei schlechtem Wetter auch in der gemütlichen Stube, können Sie es sich so richtig gut gehen lassen: Mit einer deftigen Brotzeit - natürlich mit Produkten aus eigener Herstellung -, selbstgebackenem Kuchen, erfrischenden Getränken oder einem Becher frischer Kuhmilch.

Unseren Käse und Butter, sowie Wurstwaren vom heimischen Metzger können Sie selbstverständlich auch mit nach Hause nehmen: als beliebtes Mitbringsel oder um selbst daheim an den Geschmack der Allgäuer Alpen erinnert zu werden.
Kühe, Milch und Hörner

Auf der Alpe Eschbach verbringen 20 unserer eigenen Kühe den Sommer. Je nach Schneelage und Graswuchs im Frühjahr ziehen sie meist um den 20. Mai auf die Alpe und bleiben dort bis zum 21. September, dem sogenannten Mathestag, dem traditionellen Viehscheid der Sennalpen. Den Winter verbringen die Tiere im heimischen Stall in Oberstdorf.

Unter Tags dürfen die Kühe auf den saftigen, artenreichen, ungedüngten Bergwiesen fressen, über Nacht sind sie im Stall und bekommen dort Heu.
Unsere Tiere gehören der Rasse Braunvieh an, die typisch für das Allgäu ist, und all unsere Kühe dürfen Hörner tragen. Das Horn ist ein wichtiges Organ der Kuh und es gibt inzwischen bereits Studien, die belegen, dass Milch von Kühen mit Hörnern gesünder und besser verträglich ist.
Wir sind der Meinung: Die Kuh hat eine Recht auf ihre Hörner!

Eine Kuh gibt bei uns im Schnitt pro Melken in etwa 10 Liter Milch, die Kühe werden zweimal täglich gemolken. Somit haben wir täglich ca. 400 Liter Milch zu verkäsen.

Wir bieten unsere Trinkmilch als Rohmilch an, das heisst direkt von der Kuh, unverändert und nicht erhitzt. Somit bleiben alle wichtigen Stoffe in der Milch erhalten.

Neben Heu und frischen Gras bekommen unsere Kühe nur noch eine geringe Menge an gentechnisch unverändertem Kraftfutter.
Das alles macht die Milch so hochwertig und letztendlich auch den Käse.
Probieren Sie es selber!
Alpsennerei Eschbach - Käseherstellung

Über die Sommermonate verkäsen wir täglich ca.400 Liter Milch. Wir verwenden für die Käseherstellung ausschliesslich Rohmilch, das bedeutet, die Milch wurde vorher nicht behandelt. Im Kessel wird die Milch erhitzt, es wird eine geringe Menge an Lab zugegeben, damit die Milch gerinnt, sowie Milchsäurebakterien, die für den typischen Bergkäsegeschmack verantwortlich sind. Dann wird der sogenannte Bruch (die festen Bestandteile der geronnenen Milch) mit einem Tuch aus dem Kessel geholt und in Formen gedrückt, wo er einen Tag lang, warm eingepackt bleibt, bevor der Laib dann drei Tage ins Salzbad kommt.
Anschliessend wird der Käse in Regalen im Käsekeller gelagert und regelmässig mit Salzwasser eingerieben. Der junge Bergkäse lagert ca. 3 Monate, der mittlere ein halbes Jahr und der alte Bergkäse ein Jahr und länger, bis er schliesslich angeschnitten werden kann. Mit zunehmender Reifezeit wird der Käse immer würziger. Ab 6 Monaten ist der Käse übrigens laktosefrei.
Neben Bergkäse stellen wir auch Alpkäse her. Hier wird die Milch bei der Herstellung nicht so hoch erhitzt, deshalb ist der Alpkäse etwas weicher und cremiger als der Bergkäse.
Beim Kräuterkäse werden noch Gartenkräuter aus kontrolliert biologischem Anbau hinzugefügt.
Sie können unseren Käse auf unseren Brotzeiten probieren und auch mit nach Hause nehmen. Hierfür schneiden wir jeden Tag Stücke frisch vom Laib und vakuumieren sie, um optimale Frische, Qualität und Geschmack garantieren zu können.
Unseren Käse erhalten sie ausschliesslich bei uns auf der Alpe (im Sommer) und auf dem Bauernhof, Gästehaus Brutscher, Rubingerstr.1a, Oberstdorf (ganzjährig). Gerne schicken wir ihnen den Käse auch nach Hause.
Bestellung telefonisch: 0176/24631250
oder per Mail: alpe-eschbach@web.de

Auf der Alpe Eschbach verbringen auch glückliche Alpschweine den Sommer.
Sie werden ausschliesslich mit Molke, die bei der Käseherstellung anfällt, und gentechnikfreiem Getreide gefüttert - kein Antibiotika und keine Wachstumshormone!
Anstatt Massentierhaltung auf harten Betonböden in riesigen Hallen, möchten wir unseren Schweinen ein artgerechtes und naturnahes Leben bieten. Dazu gehört neben Frischluft, Sonnenlicht und Bewegung auch die Möglichkeit zum Suhlen und Graben im Schlamm. Denn was für den Mensch schmutzig und schmuddelig erscheinen mag, ist für die Schweine Wohlbefinden pur. - Und die Dreckkruste stört die Borstentiere nicht im Geringsten, im Gegenteil: sie schützt ihre Haut vor Sonnenbrand und Insektenstichen.

So fühlen sich Schweine "sauwohl".
unsere Schweine

Frenzi
Unsere Kuh "Frenzi"

deftige Brotzeit
"Lend's uib schmecke"

die SennKüche
Die Sennküche mit dem Kessel

unser Käskeller
Unser Käskeller
 
 
Herr
Franz Brutscher
Birgsau
87561 Oberstdorf
Tel. 08322 809 187
Mobil 0176 246 312 50